WM Valkenburg – Historisches Bronze

5. Februar 2018
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Dieses Wochenende startete ich bei den Querfeldein Weltmeisterschaften in Valkenburg am Cauberg. Im Radsportland Niederlande eine riesen Veranstaltung und großem Medien-Interesse.
Vom letzten Weltcup am Wochenende davor sind wir gleich weiter nach Valkenburg gefahren. Am Donnerstag konnte ich das erste Mal auf der Strecke trainieren. Durch sehr viel Regen in den letzten Wochen war die Strecke sehr schlammig und tief. Gespickt war die Strecke auch noch mit Schräghängen, steilen Abfahrten, Stiegen und Brücken. Diese Kräfteraubenden Bedingungen wurden mit jedem Training mehr und man musste immer mehr Passagen laufend bewältigen.
Nach weiteren Trainings am Freitag und Samstag Früh war ich bereit für das Rennen.

Mein Rennen fand am Samstag um 13:00 Uhr statt. Ich durfte als 5. Fahrerin bei der Startaufstellung Position einnehmen. Aus der ersten Startreihe erwischte ich leider einen schlechten Start, da ich nicht sofort ins Pedal gekommen bin und mir ein paar Tritte fehlten. So kam ich etwa um Platz 25 herum durch die erste Kurve ins Gelände. Durch gute Linienwahl und etwas Risiko schlängelte ich mich Platz um Platz weiter nach vorne. Bei der ersten Pit -Zone lag ich bereits etwa auf Platz 13 und Ende der ersten Runde sogar auf Platz 5.
In der zweiten Runde kam ich technisch sauber durch und lag auf einmal in der ersten Gruppe hinter der Führenden. Als es Ende der zweiten Runde in die Letzte ging waren wir nur noch zu zweit auf den Plätzen 2 und 3.
Doch das Tempo konnte ich ab Hälfte der Runde nicht mehr mitgehen und von da galt es nur mehr „ins Ziel“ kommen. Ich kämpfte mich noch die letzten Stufen hoch und geschafft, Platz 3 und Bronze Medaille bei den U23 Damen !!!
Eine historische Medaille für Österreich, da es doch die erste bei Querfeldein Weltmeisterschaften ist.

Nach der Zieleinfahrt ging es sofort hinter die Bühne ins Zelt zum umziehen und kurz frisch machen. Danach folgten Siegerehrung, Interviews, Pressekonferenz und Doping-Kontrolle.

Auf der Bühne bei der Siegerehrung war es ein unglaubliches Gefühl vor tausenden Zuschauern gefeiert zu werden.

Das WM Rennen in voller Länge 

 

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